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Veltens Herz muss wieder schlagen

Kommunalpolitik

Wollen Sie nicht auch eine lebendige Innenstadt, in der geschäftiges Treiben herrscht? Wollen Sie nicht auch eine Innenstadt, in der man Menschen trifft und verweilen kann? Wollen Sie nicht auch eine Innenstadt, in der Sie die täglichen Dinge erledigen können? Die SPD Velten verfolgt diese Ziele jedenfalls seit vielen Jahren. Und hat mit den anderen etablierten Parteien an deren Verwirklichung gearbeitet. Sicherlich ist die Frage: „Brauchen wir einen weiteren Supermarkt?“ nicht an Ihnen vorbeigegangen. Dabei ist die Frage nicht einmal korrekt und spiegelt nur einen einzigen Aspekt wieder.

Wir versuchen mit mehreren Maßnahmen unserem Marktplatz und unserer Viktoriastraße wieder Leben einzuhauchen. Eine bereits angeschobene und sehr wichtige Maßnahme ist die Errichtung eines Veranstaltungssaals an der Viktoriastraße, schräg gegenüber vom Marktplatz. Dieses sogenannte Kommunikationszentrum, in das zusätzlich auch noch die Bibliothek zieht, soll mit kulturellen Veranstaltungen zur Belebung beitragen.

Doch wie können die Einzelhändler mit ihren Geschäften davon profitieren? Diese Frage ist schwierig zu beantworten. Klar, der eine oder andere Bibliotheksbesucher wird sicherlich auch mal in das eine oder andere Geschäft gehen. Und die Teilnehmer von Veranstaltungen finden sicherlich auch mal den Weg in das Restaurant oder in das Eiscafé. Aber damit der Einzelhändler von der Belebung profitieren kann, bedarf es viel mehr Laufkundschaft, als bisher. Also muss ein „Magnet“ her. Ein Discounter wie Lidl oder Aldi erfüllt diese Magnetfunktion nicht, da dieses Nahversorger mit eingeschränktem Angebot sind. Nur ein Vollsortimenter mit mehr als 5000 Produkten, zieht Käufer aus den umliegenden Gemeinden an und erfüllt somit die Kriterien des Frequenzbringers – der Magnetfunktion. Die leer stehenden Flächen am Markt sind dafür aber nicht geeignet – eine klare Position der Fachplaner.

Aus diesem Grund haben die Stadtverwaltung und die Stadtverordneten von SPD, CDU, Linke und FWO bereits 2011 einhellig das Projekt gestartet, direkt neben den Marktplatz einen Lebensmittelmarkt mit Vollsortiment zu errichten – im Gespräch waren z.B. Kaufland, Edeka, Kaisers oder auch Rewe. Denn aus der eigenen Erfahrung weiß jeder, in einen Markt mit Vollsortiment kauft man mindestens einmal in der Woche ein – eher öfter. Das zieht also Menschen in die Innenstadt und führt dazu, dass auch die  anliegenden Einzelhändler von der höheren Anzahl an Laufkundschaft profitieren können. Die Frage zu Beginn muss dann nämlich lauten: „Brauchen wir einen Vollsortimenter in der Innenstadt“. Und diese Frage ist eindeutig mit JA zu beantworten. Denn die Veltenerinnen und Veltener, sowie Einwohner der Umlandgemeinden, brauchen einen Anlass, um in unser Zentrum zu kommen.

Da dieses Projekt sehr kritisch und polemisch begleitet wurde, haben sich die Stadtverwaltung und die Stadtverordneten darauf verständigt, zusammen mit einem Expertenteam die Innenstadt unter die Lupe zu nehmen. Dazu wurden auch die Veltener Einzelhändler, sowie viele Vertreter von Vereinen und Organisationen eingeladen, um mitzuberaten und mitzuentscheiden, welche Maßnahmen zur Belebung der Innenstadt helfen können. Im Ergebnis hat sich die überwiegende Mehrheit für einen Markt mit Vollsortiment im Zentrum unserer Stadt, direkt neben dem Marktplatz, ausgesprochen. Auch die Experten haben sehr deutlich dargestellt, dass ohne dieses Projekt, die Innenstadt nicht zu beleben sein wird.

Die SPD wird das Ergebnis des Planungsverfahrens zum Anlass nehmen, um konsequent an der Planung und Gestaltung der Innenstadt weiterzuarbeiten. Denn ein Lebensmittelmarkt neben dem Marktplatz löst die Probleme nicht alleine.

Alle Unterlagen zur Untersuchung der Innenstadt finden Sie unter dem Stichwort „Diskursives Planungsverfahren“ auf der Homepage der Stadt Velten und auf der Homepage der SPD Velten in der Rubrik: "Innenstadt beleben".