Im Wahlkampf hat Pro Velten den Abgeordneten und der Stadtverwaltung Vetternwirtschaft vorgeworfen. In der Konstituierenden Sitzung sprach die Gruppierung der Bürgermeisterin das Vertrauen ab. Seitdem hat Pro Velten jede Entscheidung durch die Kommunalaufsicht überprüfen lassen. Jedoch ohne Erfolg.
Also werden andere Geschütze aufgefahren und man schickt der Bürgermeisterin die Staatsanwaltschaft ins Rathaus. Die werden schon was finden. Denkste. Alles in Ordnung. Und so stellte die Staatsanwaltschaft der Bürgermeisterin einen sogenannten Persilschein aus. Denn die Bürgermeisterin hat, unter Achtung aller Vorschriften lediglich einen Beschluss der Abgeordneten umgesetzt und die Vorbereitungsarbeiten für den Erweiterungsbau der Lindengrundschule ausgeschrieben. Alles nach Recht und Ordnung.
Wollen die Mitglieder von Pro Velten das nicht wahrhaben? Die Vorwürfe von Vetternwirtschaft und Korruption entbehren jeder Grundlage und sind an den Haaren herbeigezogen. Diese Anschuldigungen sind keine Kavaliersdelikte und können mit Gefängnis bestraft werden. Das hat aufzuhören! Ansonsten wird die Arbeit im Stadtparlament noch schwieriger.
Wenn Pro Velten etwas an der so oft geforderten konstruktiven und sachlichen Zusammenarbeit liegt, dann sollte die Gruppierung aufhören mit Dreck zu schmeißen.
Aber vielleicht hat das ganze ja auch System und es steckt mehr dahinter als wir uns vorstellen können? Sind diese ganzen Vorwürfe ein erster Vorgeschmack auf den Bürgermeisterwahlkampf 2017? Wird hier schon versucht, knapp 3 Jahre vor der Wahl, die erfolgreiche Bürgermeisterin zu beschädigen? Hoffentlich entwickelt sich das ganze Theater nicht noch in eine perfide Rufmordkampangne.
Jedenfalls hat der ganze Quatsch überhaupt nichts mit Kommunalpolitik zu tun. Es nützt unserer Stadt nichts und schon gar nicht den Veltenerinnen und Veltenern.